Von Daniela Remus. SWR2 Wissen vom 21.05.2012.
Ob Blutzucker, Herzschlag, Körpertemperatur oder Kalorienverbrauch - messen lässt sich mittlerweile ziemlich viel. Und das machen auch immer mehr Menschen. Nicht nur präventiv, etwa bei Diabetes oder Bluthochdruck, sondern einfach aus Interesse am Körper. Computer und Smartphone helfen, die Daten der sogenannten mobilen Gesundheits-Checks zu sammeln, sie grafisch übersichtlich darzustellen und beispielsweise ins Internet zu laden. Was bei Migräne-Patienten oder Spitzensportlern seit Jahren üblich ist, hat als Trend zunächst die Laiensportler ergriffen. Doch mittlerweile sammeln auch Menschen ihre Daten, die keine sportlichen Höchstleistungen anstreben. Wohin führt diese Entwicklung? Verbessern die Selbstvermesser damit tatsächlich ihre Gesundheit und ihr Leben? Wie sinnvoll sind aus medizinischer Sicht die mobilen Gesundheits-Checks? Was können sie tatsächlich leisten?
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