High-Tech hilft bei degenerativen Netzhauterkrankungen. Von Ulrike Till. SWR2 Campus vom 12.05.2012.
Bei rund einem Viertel aller blinden Menschen sind Schäden an der Netzhaut die Ursache. Der Sehnerv aber, die Datenleitung ins Gehirn, funktioniert noch, und auch jene Hirnareale, die die Signale aus dem Auge verarbeiten, sind noch intakt. In diesen Fällen kann High-Tech-Elektronik dazu beitragen, dass die Betroffenen ihre Umgebung wenigstes schemenhaft wieder wahrnehmen. Pioniere auf diesem Gebiet sind Wissenschaftler an der Universitäts-Augen-Klinik in Tübingen. Auf dem weltgrößten Kongress für Augenforschung in Florida haben sie ihre aktuellen Arbeiten präsentiert. Ulrike Till aber konnte schon vorab im Tübinger Studienzentrum eine ganz neue Methode im praktischen Einsatz anschauen: die Elektrostimulation der Netzhaut:
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