In der tiefen Krise wählen die Griechen am Sonntag eine neue Regierung, aber auf den Stimmzetteln stehen nur das alte Personal und die alten Konzepte. Die stärksten Mächte im Land sind Verdruss, Wut und das Gefühl, dass sich nichts ändert. Knapp 9,7 Millionen Griechen sind aufgerufen, ein neues Parlament zu wählen; die Abstimmung gilt als richtungsweisende Entscheidung über das harte Sparprogramm. Mit unserem Korrespondenten Thomas Bormann sprechen wir unter anderem über die Stimmung im Land, über Menschen, deren Leben durch die Finanzkrise komplett verändert wurde, über das Verhältnis zu den Deutschen, über Korruption und junge Leute, die frustriert in die Zukunft blicken.
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