Was kommt nach Jackson Pollock?, fragte sich der amerikanische Künstler Allan Kaprow 1958 in einem Aufsatz. In seiner Prognose für die Kunst der Ära nach Jackson Pollock formulierte er erstmals den Begriff "Happening". Daraus entwickelte sich in der Folge eine der wichtigsten Formen der Aktionskunst: das Happening als Geschehnis ohne Ergebnis, als Wirken ohne Werk.
Allan Kaprow ist zur Zeit eine Ausstellung in der Sammlung Friedrichshof gewidmet. Es ist die erste posthum in Österreich. Kaprow ist ja 2006 gestorben. Kurator Hubert Klocker hat 10 Studierende der Theater- und Medienwissenschaften an der Universität Wien eingeladen, sich mit einem von Kaprows Projekten auseinanderzusetzen.
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